10.09.2020 bis 25.10.2020

Echo des Krieges

Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg // Sammlung Benita Suchodrev

10.09.2020 bis 25.10.2020

NEUE ZEIT?

Warschau 1939 | Ukraine 1941/42 | Berlin 1945

09.09.2020

Echo des Krieges

Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg // Sammlung Benita Suchodrev

09.09.2020

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12.06.2020 bis 05.07.2020

World Press Photo 20

12.06.2020 bis 30.08.2020

Überleben im Müll

Christoph Püschner, Dodi Reifenberg, Hartmut Schwarzbach

11.06.2020

Überleben im Müll

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19.03.2020

Die Kunst der Demokratie

Carsten Brosda im Gespräch mit Ulrich Khuon

14.02.2020 bis 22.03.2020

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

14.02.2020 bis 02.06.2020

Erzähl mir, Augenblick

Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

13.02.2020

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

13.02.2020

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27.01.2020

Filmabend DAVID

anlässlich des Holocaust Gedenktages

© Beat Presser, Hanna Schygulla, 2013 © Beat Presser, Michael Ballhaus, 2011
© Beat Presser, Michael Verhoeven, 2014

14. Februar 2020 12:00 bis 22. März 2020 18:00

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

Die Ausstellungen sind ab 14.03. bis auf weiteres geschlossen.

 

Ausstellung vom 14. Februar bis 22. März 2020
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
 

Die deutsche Filmgeschichte ist geprägt von Aufbrüchen und Umbrüchen. Und sie begann in Berlin. Am 1. November 1895 zeigen die Brüder Skladanowsky im Wintergartenpalast an der Friedrichstrasse ihre ersten Filme. In der Folge wurden in Deutschland bedeutende und einzigartige Filmklassiker produziert. In den zwanziger und dreißiger Jahren sind viele der besten deutschen und innovativsten Regisseure und Filmtechniker aus politischen Gründen, oder dem Ruf der unbegrenzten Möglichkeiten folgend, nach Hollywood aufgebrochen. Anfang der dreißiger Jahre übernahmen die Nationalsozialisten die Macht und der Film wurde für Propagandazwecke missbraucht. Ein radikaler Umbruch.

Viele der 56 von dem Schweizer Fotografen Beat Presser portraitierten und interviewten Protagonisten, die ab dem 14. Februar 2020 im Willy Brandt Haus zu sehen sind, wurden in die Zeit des Zweiten Weltkrieges hineingeboren. Sie erlebten den Schrecken des Krieges als Kinder und die Erlebnisse haben sich in ihr Gedächtnis eingebrannt. Die Nachkriegsfilme, die sie mit ihren Eltern im Kino zu sehen bekamen waren die sog. Heimatfilme, geprägt von der Sehnsucht nach einer heilen Welt mit romantischen Liebesgeschichten, unberührten Landschaften und dergleichen. Filme, die nicht zur Aufarbeitung der Kriegstraumata dienten, aber die Kassen füllten und das Publikum zu Millionen in die Kinos lockten.

Mit dem Oberhausener Manifest kam 1962 der große Aufbruch, der zu einem Neubeginn führte: 26 Filmemacher proklamierten „Der alte Film ist tot, wir glauben an den neuen“. Damit begann die Ära des Neuen Deutschen Films. Mit kritischem Bewusstsein, flexiblen Produktionsmethoden und neuen Darstellerinnen und Darstellern brachen die jungen Filmemacher zu neuen Ufern auf, provozierten andere Denkweisen und revolutionierten die gängige deutsche Filmproduktion.

Beat Presser hat sich neun Jahre intensiv mit dem Thema befasst und ein film- und zeithistorisches Dokument geschaffen. Er hat nicht nur die Regisseure und die Darsteller portraitiert und interviewt, er lässt auch Kameraleute, Ausstatter, Bühnenbildner, Kostümbildner, Drehbuchautoren, Filmkritiker, Produzenten von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen erzählen. All jene sind zu sehen und kommen zu Wort, die maßgeblich am Entstehen des Neuen Deutschen Filmes mitarbeiteten.
Eine Ausstellung mit Fotografien, Kurzfilmen, Zitaten, Kurzbiografien, Filmausschnitten, Filmplakaten.
 

Bücher zur Ausstellung: Vor der Klappe ist Chaos, Beat Presser, Verlag Zweitausendeins, 2020, ISBN 9783963180545, 49,90 €
Aufbruch ins Jetzt – Der Neue Deutsche Film, edition achsensprung, 2019, ISBN 9783033073173, 25 €

 

Mit freundlicher Unterstützung Die Deutsche Automatenwirtschaft
Wir danken: TRANSIT FILM  //  Bundesplatz Kino
Medienpartnerschaft PIB - Photography in Berlin

 

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