© Rita Preuss, Selbstporträt mit Kochtopf, 1994 © Rita Preuss, Oberbaumbrücke, 2012
© Rita Preuss, Alexanderplatz, 2013

31. Oktober 2014 19:30

Vernissage Rita Preuss

"Berlin ist meine Mitte"

Begrüßung
Gisela Kayser,
Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

Redner

Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin

Dominik Bartmann, Stiftung Stadtmuseum
Diethelm Kaiser, Nicolai Verlag
 

Rita Preuss ist anwesend.

Zum 90. Geburtstag von Rita Preuss, 1952 Meisterschülerin von Max Pechstein und Hannah-Höch-Preisträgerin des Jahres 2000, würdigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus das umfangreiche Werk der Malerin. Mit dem Titel „Berlin ist meine Mitte“, ergeben sich durch neue thematische Zusammenstellungen der Werke frische Perspektiven auf das Werk. In ihrer Malerei verpflichtet sie sich bis heute dem Gegenständlichen und Figurativen, unbeirrt selbst zu einer Zeit in der die abstrakte Malerei die stärkste Strömung war. Berlin als innerer Hafen und die Berliner Kunstlandschaft, prägten somit ihren eigenständigen und unabhängigen Weg und führten zu einem unverwechselbaren künstlerischen Profil.

Neben Menschenbildern und Porträts, Stillleben, Stadtansichten und Landschaften in der Malerei, umfasst ihr Werk auch grafische Arbeiten. In mehr als sechs Jahrzehnten entstanden, zeugen ihre Bilder nicht nur von farbintensivem Kolorit und malerischer Kraft, sondern verstehen sich auch als gesellschaftliche Kritik und spiegeln die politische und wirtschaftliche Geschichte Berlins seit 1945. Teils tiefsinnig und bissig, aber auch von komödiantischer Selbstironie beflügelt, fordert sie den Betrachter auf zu ihren prozesshaften Auseinandersetzungen und Bildzyklen Stellung zu nehmen.

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Zeitgleich zur Ausstellung erscheint im Nicolai Verlag der Ausstellungskatalog "Berlin ist meine Mitte", die Malererin Rita Preuss herausgegeben von Dörte Döhl, Bärbel Mann und Karoline Müller.