14.02.2020 bis 22.03.2020

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

14.02.2020 bis 22.03.2020

Erzähl mir, Augenblick

Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

13.02.2020

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

13.02.2020

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Schauspielerporträts von Michael Weidt und Filmplakate aus der DDR

27.01.2020

Filmabend DAVID

anlässlich des Holocaust Gedenktages

© Beat Presser, Michael Verhoeven, 2014 © Beat Presser, Michael Ballhaus, 2011
© Beat Presser, Hanna Schygulla, 2013

13. Februar 2020 19:30

Aufbruch und Umbruch

Eine Hommage an den Neuen Deutschen Film mit Fotografien von Beat Presser

 

Eröffnung am Donnerstag, 13. Februar 2020, um 19.30 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich
 

Begrüßung Gisela Kayser, Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus
Der Fotograf Beat Presser ist anwesend.

 

In den 60er Jahren betrat eine junge Generation von Filmemacherinnen und Filmemachern die
Bühne und stellte das deutsche Kino auf den Kopf. Sie verkündeten den endgültigen Bruch mit dem alten Kino der Nachkriegszeit und forderten stattdessen Filme jenseits von Kommerz und Abhängigkeit, mit künstlerischer Aussagekraft, eigener Bildsprache und realitätsbezogenen Inhalten. Der Neue Deutsche Film war geboren.
Dieser Autorenfilm suchte insbesondere die Auseinandersetzung mit alltäglichen, gesellschaftlichen und politischen Themen. Die Filme sollten das Publikum nicht mehr primär unterhalten, sondern vielmehr zur kritischen Reflexion der eigenen Zeit anregen.

Der Schweizer Fotograf Beat Presser hat seit 2010 sechsundfünfzig Akteure des Neuen Deutschen Films umfassend portraitiert. Die entstandenen Fotografien stellen die Protagonisten der verschiedenen Berufsgattungen vor. Jedes fotografische Portrait ist mit einem Interview (Ton- und Schriftdokument) verbunden. Einzelne Portraits sind durch kürzere Videos ergänzt, zum Beispiel Hans W. Geißendörfer Backstage in den WDR-Studios / Lindenstraße in Köln, Regisseur Volker Schlöndorff auf dem Filmset, Ulrike Ottinger am Schneidetisch, Gisela Storch in der Kostümabteilung der Deutschen Kinemathek oder Hanna Schygulla auf dem Canal St. Martin in Paris. Auf diese Weise wurde ein dreiteiliges Gesamtwerk geschaffen, in dem Fotografie, Wort und Bewegtbild zusammenfließen. Der Neue Deutsche Film ist somit in seiner zeit- und filmhistorischen Bedeutung bis heute erlebbar. Die Ausstellung ist gleichzeitig Archiv, Begegnung, Gespräch und Befragung der Vergangenheit und Gegenwart.

Bücher zur Ausstellung: Vor der Klappe ist Chaos, Beat Presser, Verlag Zweitausendeins, 2020, ISBN 9783963180545, 49,90 €
Aufbruch ins Jetzt – Der Neue Deutsche Film, edition achsensprung, 2019, ISBN 9783033073173, 25 €

 

Ausstellung vom 14. Februar bis 22. März 2020
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich